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Grünkaffee-Extrakt in Slimqa: Herkunft, Menge und Hinweise

Slimqa Slim Coffee Booster Box

Grüne Bohnen statt dunkler Röstung: Was Grünkaffee-Extrakt ist, woher er kommt und wie viel davon in einem Slimqa-Stick steckt, erklärt dieser Guide in klarer Sprache.

Sie sehen aus wie hellgrüne Linsen und riechen grasig: ungeröstete Kaffeebohnen. Wer die Zutatenliste von Slimqa Slim Coffee Booster liest, stößt auf Grünkaffee-Extrakt (Bohne), 100 mg pro Stick. Was dahintersteckt, erfährst du hier. Das Produkt im Überblick siehst du auf der Startseite.

Was ist grüner Kaffee?

Kaffee wächst als Frucht an einem Strauch, der Kaffeekirsche. Im Inneren liegen zwei Samen. Das sind die Bohnen, die wir kennen. Direkt nach der Ernte und der Aufbereitung sind sie grün, hart und wenig aromatisch. Erst beim Rösten bei etwa 200 °C werden sie braun und bekommen den vertrauten Duft, der durch jede Rösterei zieht. Bei grünem Kaffee fällt dieser Schritt weg: Die Bohnen bleiben ungeröstet.

Vom Kaffeestrauch zum Pulver

  1. Ernte und Aufbereitung. Die Kirschen werden gepflückt, das Fruchtfleisch entfernt, die Bohnen getrocknet.
  2. Auswahl der Rohware. Üblich sind die Sorten Arabica und Robusta. Robusta enthält von Natur aus mehr Koffein.
  3. Extraktion. Aus den ungerösteten Bohnen werden Inhaltsstoffe herausgelöst, üblicherweise mit Wasser oder Alkohol.
  4. Trocknung. Der Extrakt wird zu einem feinen Pulver getrocknet und kann so in Sticks gemischt werden.

Welches Verfahren und welche Sorte der Hersteller von Slimqa nutzt, steht nicht in den Angaben, die uns vorliegen. Das Etikett nennt: Grünkaffee-Extrakt (Bohne), 100 mg pro Stick.

Grün oder geröstet: der Unterschied

MerkmalGrüner KaffeeGerösteter Kaffee
Farbehellgrünbraun bis dunkelbraun
Geruchgrasig, herbröstig, aromatisch
Zubereitungals Extrakt oder Pulvergemahlen und aufgebrüht
Chlorogensäurenin der Bohne reichlich vorhandenbeim Rösten teilweise abgebaut
Koffeinvorhandenvorhanden, bleibt beim Rösten weitgehend erhalten

Chlorogensäuren gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen. Du musst dir den Namen nicht merken, er taucht auf, wenn man über grünen Kaffee liest. Wichtig für dich: Für Grünkaffee-Extrakt ist in der EU keine gesundheitsbezogene Angabe zugelassen. Deshalb beschreiben wir ihn hier nur: was er ist, woher er stammt und wie viel im Stick steckt.

Wie viel sind 100 mg?

Für eine Tasse Filterkaffee nimmt man etwa 6 bis 7 g geröstete Bohnen. Ein Stick enthält 0,1 g Extrakt. Das ist ein Bruchteil dessen, was in einer Tasse Kaffeepulver steckt, und es ist ein Extrakt, kein ganzes Pulver aus Bohnen. Der Vergleich zeigt, dass der Stick nicht gedacht ist, den Kaffee zu ersetzen. Er wird in den Kaffee eingerührt oder in Wasser getrunken, als Ergänzung zur Tasse.

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Fünf Inhaltsstoffe, jeder mit seiner Menge auf dem Etikett

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Und das Koffein?

Grüne Kaffeebohnen enthalten von Natur aus Koffein, das ist beim Extrakt nicht anders. Das Etikett von Slimqa führt das Koffein als eigene Zeile mit 120 mg pro Stick. Für deine Tagesplanung gehst du am besten von diesem Wert aus und zählst andere Quellen dazu. Wenn du genau wissen möchtest, wie sich das Koffein aus Extrakt und aus dem zugesetzten Koffein aufteilt, fragst du beim Hersteller nach. Eine Übersicht über Richtwerte für Kaffee, Tee und Cola steht im Guide Verträglichkeit.

Kaffeekultur zwischen Hamburg, Wien und Zürich

Hamburg ist seit langem einer der wichtigsten Umschlagplätze für Rohkaffee in Europa. Die Wiener Kaffeehauskultur gehört zum immateriellen Kulturerbe der UNESCO. In der Schweiz bestellt man den Café Crème, in Süddeutschland den Kaffee zum Kuchen. Grüner Kaffee ist die Rohware hinter all diesen Traditionen, nur sieht man ihn selten: Er liegt als Sack in einem Lager, bevor die Röster daraus Kaffee machen. Dass ein Extrakt aus dieser Rohware in einem Pulver landet, ist ein anderer Zweig der Geschichte. Er hat mit der Tasse am Frühstückstisch nur die Pflanze gemeinsam.

Begriffe rund um den Extrakt

BegriffBedeutung
RohkaffeeUngeröstete Bohnen, so wie sie gehandelt und gelagert werden.
ExtraktEin aus der Pflanze gewonnenes, konzentriertes Pulver.
BohneDer Samen der Kaffeekirsche, hier der verwendete Pflanzenteil.
ChlorogensäurenEine Gruppe sekundärer Pflanzenstoffe, die in grünem Kaffee vorkommt.
StandardisiertEin Extrakt mit festgelegtem Gehalt eines bestimmten Stoffs. Eine solche Angabe nennt die Herstellerseite hier nicht.

Häufige Missverständnisse

Warum Rösten so viel verändert

Beim Rösten laufen chemische Reaktionen ab, die man auch vom Backen kennt: Zucker und Eiweiße bräunen, es entstehen hunderte Aromastoffe. Deshalb schmeckt gerösteter Kaffee nussig, schokoladig oder fruchtig, je nach Sorte und Röstgrad. Hellere Röstungen, wie sie viele kleine Röstereien in Deutschland, Österreich und der Schweiz anbieten, bewahren mehr von den ursprünglichen Bohnenaromen. Im grünen Zustand ist von all dem noch nichts da. Das erklärt, warum ein Extrakt aus Rohkaffee ganz anders eingeordnet wird als die Tasse, die du am Morgen trinkst.

Wie du die Herkunft einordnest

Kaffee wächst in tropischen Gebieten, etwa in Brasilien, Vietnam, Kolumbien und Äthiopien. Von dort gelangt er als Rohware nach Europa, oft über Häfen wie Hamburg oder Bremen. Bei Nahrungsergänzungsmitteln bleibt der genaue Weg einer einzelnen Zutat meist unsichtbar. Wer es genauer wissen möchte, fragt beim Hersteller nach Sorte, Anbauland und Verfahren. Das ist ein legitimer Wunsch, den man als Kundin oder Kunde äußern darf.

Worauf du auf Etiketten achtest

Wenn du Produkte mit pflanzlichen Extrakten vergleichst, helfen drei Fragen:

Lagerung: trocken und kühl

Die Sticks sind einzeln verpackt, das schützt das Pulver vor Feuchtigkeit und Gerüchen. Lagere die Box trocken, kühl und lichtgeschützt, etwa im Küchenschrank neben dem Kaffee, aber nicht über dem Herd oder auf der Fensterbank. Außerhalb der Reichweite von Kindern gehört sie sowieso. Ein aufgerissener Stick wird am selben Tag verbraucht, ein Rest im Beutel gehört nicht in die Schublade.

Wer vorsichtig sein sollte

Für Slimqa insgesamt gilt: Nicht für Personen unter 18 Jahren, Schwangere und Stillende. Wer Kaffee generell schlecht verträgt, merkt es auch beim Stick. Nimm ihn dann früher am Tag und zu einer Mahlzeit. Alle Hinweise zu Medikamenten und zu Curcumin findest du im Guide Verträglichkeit.

So passt der Extrakt in dein Frühstück

Der Stick wird in Kaffee oder Wasser eingerührt, mit einem Löffel, bis sich das Pulver gelöst hat. Wer den Geschmack gerne vorher testet, probiert es zuerst in der Tasse, die er sowieso trinkt. Zum Frühstück passt er zu Brötchen mit Quark, zu Haferbrei oder zum Müsli. Und für den Sonntag: Ein Stück Kuchen zum Kaffee ist kein Widerspruch, die Tagesdosis von einem Stick bleibt trotzdem gleich. Weitere Zubereitungsideen stehen im Guide Einnahme, die Mengen aller Zutaten im Guide Inhaltsstoffe.

Häufig gestellte Fragen

Was ist Grünkaffee-Extrakt?

Ein Extrakt aus ungerösteten Kaffeebohnen. Er wird aus den grünen Samen der Kaffeepflanze gewonnen und als Pulver in Nahrungsergänzungsmitteln verwendet.

Wie viel Grünkaffee-Extrakt enthält ein Stick?

Ein Stick enthält 100 mg Grünkaffee-Extrakt aus der Bohne.

Gibt es eine zugelassene gesundheitsbezogene Angabe?

Nein. Für Grünkaffee-Extrakt ist keine gesundheitsbezogene Angabe zugelassen. Deshalb nennen wir hier nur Herkunft und Menge.

Enthält Grünkaffee-Extrakt Koffein?

Grüne Kaffeebohnen enthalten von Natur aus Koffein. Auf dem Etikett steht die Gesamtmenge von 120 mg Koffein pro Stick. Plane den Tag mit diesem Wert und zähle andere Quellen dazu.

Ist das dasselbe wie normaler Kaffee?

Nein. Normaler Kaffee besteht aus gerösteten Bohnen und wird als Getränk zubereitet. Der Extrakt ist ein Pulver aus ungerösteten Bohnen.

Kann ich den Stick in Kaffee einrühren?

Ja. Der Stick ist für Kaffee oder Wasser gedacht. Einen Stick pro Tag, die Tagesdosis nicht überschreiten.

Weitere Guides

Zuletzt geprüft am 20. Oktober 2026. Dieser Guide ist eine allgemeine Information zu einem Nahrungsergänzungsmittel und ersetzt keine ärztliche Beratung.